Toranlage der Weißenburg, gezeichnet von Johann Wolfgang von Goethe im Juli 1777

1248
Erstmalige Erwähnung der Weißenburg als repräsentativer Wohnsitz der Grafenlinie Weimar-Orlamünde

1529
Ritter Friedrich Thun lässt die Weißenburg weiter ausbauen (von der Bautätigkeit zeugt der Torstein mit der Jahreszahl 1529 und das Wappen, das „eine gestürzte gebogene rothe Spitze in Silber“ zeigt).

1761
Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten muss Johann August von Lengefeld, ein Onkel der Frau Friedrich Schillers, das Anwesen verkaufen. Damit endet die Reihe der Burgbesitzer aus dem thüringischen Adel. Eisenwerksbesitzer Hamann aus Katzhütte erwirbt die Weißenburg und will eine Porzellan-Manufaktur errichten, überlässt die Burg aber im Tausch dem Leipziger Ratsbaumeister Peter Hohmann (dessen Erben werden geadelt und nennen sich von Hohenthal). Danach ständiger Besitzerwechsel bis 1922.

1777
Johann Wolfgang von Goethe weilt auf der Weißenburg und zeichnet das Torensemble.

1792
Ein Brand zerstört am 2. September große Teile der Weißenburg.

1796
Mit dem Neubau der durch den Brand vernichteten Anlagen wird begonnen.

1928
Vom Jugendpflegeamt Zwickau wird auf der Weißenburg ein Kinderheim unterhalten.

1936
Ein Umschulungslager für arbeitslose Mädchen und ein Kinderheim werden durch die Stadt Leipzig auf der Weißenburg eingerichtet.

1947
Nach einem Beschluss des Thüringer Landtages wird die Burg der Tbc-Heilstätte Weißeneck angegliedert.

1966
Die Heilstätte wird verwaltungsmäßig durch die Bezirksstelle für Tuberkulose- und Lungenkrankheiten Gera-Ernsee übernommen.

1972
Die Weißenburg wird eine onkologische Rehabilitationsklinik.

1993
Am 1. Januar übernimmt die EKT (Europäische Klinik Treuhand GmbH mit Sitz in Nürnberg) die Einrichtung mit der Bezeichnung: Interdisziplinäres Therapiezentrum Etzelbach-Weißenburg GmbH

1995
Feierliche Grundsteinlegung für die neue Klinik am 2. Februar

1996
Am 7. November erfolgt die offizielle Übergabe des Klinikneubaus

2000
Am 26. Mai Integration der ITZ Etzelbach GmbH, Akutklinik für Rheumatologie, in den Neubau des ITZ Weißenburg, nunmehr „Klinik Waldeshöhe“, Akutklinik für Rheumatologie

2004
Am 01. April 2004 erfolgt die Übernahme der Trägerschaft durch die Deutsche Klinik GmbH Bad Brückenau, verbunden mit einer Umbenennung in: Klinik an der Weißenburg Fachkrankenhaus für Rheumatologie und Innere Medizin - Orthopädisches Rehabilitationszentrum - Pflegezentrum

2006

Am 4. September 2006 erfolgt die Übernahme der Deutsche Klinik GmbH Bad Brückenau durch den schwedischen Krankenhauskonzern Capio AB

2007
Umbenennung der Klinik in Capio Klinik an der Weißenburg mit Fachkrankenhaus Rheumatologie und Innere Medizin, Orthopädisches Rehabilitationszentrum und Pflegezentrum