MFA sind jetzt rheumatologische Fachassistentinnen

Geprüft wurden sie bereits Anfang des Jahres, jetzt halten sie endlich ihr Zertifikat in den Händen: Cathleen Meyer und Katja Fabig haben eine berufsbegleitende Weiterbildung als „Rheumatologische Fachassistenz“ absolviert. Dieses Blockstudium bietet die Rheumatologische Fortbildungsakademie an, und es wird von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) als qualifizierte Weiterbildung anerkannt.

Kernthema des 60-stündigen Unterrichts war die Betreuung und Versorgung rheumakranker Menschen. Dabei ging es u.a. auch um tiefere Kenntnisse rheumatischer Erkrankungen, die Unterscheidung von entzündlichen und nichtentzündlichen Systemerkrankungen, um bildgebende Diagnostik und Labor.

Die beiden medizinischen Fachangestellten (MFA) sind seit einigen Jahren in der rheumatologischen Fachambulanz der Klinik an der Weißenburg tätig. „Einiges aus dem Lehrplan gehörte bei uns schon zur täglichen Praxis“, sagt Katja Fabig. „Für manche Themen hieß es dagegen richtig büffeln – und das im Anschluss an einen hektischen Arbeitstag.“ „Diese Weiterbildung hatte insgesamt ein hohes fachliches Niveau und wir sind froh, dass uns Herr Dr. Abrolat, unser Geschäftsführer, diese Fortbildung ermöglicht hat“, ergänzt Cathleen Meyer.

Die Anforderungen an die medizinischen Fachangestellten sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Heute übernehmen sie immer mehr Aufgaben, um beispielweise Ärzte von verwaltungstechnischen Aufgaben zu entlasten. Um die Wartezeit der Patienten zu verkürzen und den Ärzten einen reibungslosen Ablauf innerhalb der Sprechstunde zu ermöglichen, übernehmen nun die rheumatologischen Fachassistentinnen auch die Anamnese und zum Teil die Voruntersuchungen der Patienten, das sog. Screening. Laborarbeiten, Blut nehmen und Assistieren während der ärztlichen Untersuchung gehörte sowieso schon zu ihren Aufgaben.

"Wir sind ein gutes Team, haben Vorgesetzte, von denen wir Respekt und Anerkennung bekommen, werden beruflich gefördert und haben einen modernen Arbeitsplatz. Kurz gesagt: Wir arbeiten sehr gerne hier.“

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